Optional, je nach Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler:
Einführung: Was sind embryonale Stammzellen?
Wie ist die Gesetzeslage in D? In der Welt?
Arbeitsmaterialien:
Thementexte aus zellux.net oder:
Recherche auf zellux.net
Verteilung der Rollen und Anweisungen (10 Minuten) Uhrzeit:
Akteur: Spielleitung
In jedem Umschlag befinden sich Rollenprofil und weiteres Material. Jeder Spieler gehört durch seine Rolle eindeutig bestimmten Gruppen an:
die Politiker zu ihren Fraktionsarbeitsgruppen und
die Sachverständigen zu ihrer thematischen Arbeitsgruppe sowie derjenigen Fraktionsarbeitsgruppe, auf deren Vorschlag er/sie in die Enquete berufen wurde
Den Jugendlichen wird verdeutlicht, dass es eine große Chance ist, sich an einer fremden Rolle zu versuchen und sie mit Leben zu füllen, einen Perspektivwechsel zu vollziehen.
Arbeitsmaterialien: Je Umschlag enthalten (Rollenname und Fraktionsarbeitsgruppenzugehörigkeit sind außen vermerkt):
Rollenprofil
Parteiprogramm
Namensschild
Übersicht aller Rollen
Regelhinweise
Was ist eine Enquete?
Ausgangssituation der Enquete
Ablaufplan für Enquete-Mitglieder
Geschäftsordnung der Enquete
für alle Spielenden individuell zusammenstellen!
Lektüre der Rollenprofile und Parteiprogramme (30 Minuten) Uhrzeit: (in den Fraktionsarbeitsgruppen)
Akteure: Alle Spieler
Die Teilnehmenden kommen in ihrer Fraktionsarbeitsgruppe zusammen, öffnen ihre Umschläge und lesen die eigene Rolle.
Stellen Sie sich auf diese Persönlichkeit ein:
Wie sind Sie gekleidet?
Wie sprechen Sie?
Wie geben Sie sich?
Welches Wissen bringen Sie ein? etc.
Notieren Sie sich Stichworte und Fragen, die Sie zu Ihrer Rolle recherchieren wollen. (Recherche im Anschluss an die 1. Fraktionsarbeitsgruppensitzung)
Einsetzen der Enquete (15 Minuten) Uhrzeit:
Akteur: Spielleitung = Bundestagspräsident/in
Beschluss des Bundestages verlesen
Erläuterung des Auftrags der Enquete
Berufung der Mitglieder der Enquete
Wahl der/des Vorsitzenden der Gesamtenquete (nur durch Politiker/innen)
Gewählte/r Vorsitzende/r schickt die Enquete in die 1. Fraktionsarbeitsgruppensitzung
Spielleitung verteilt die „Anweisung für die 1. Fraktionsarbeitsgruppensitzung“ an alle fünf Fraktionsarbeitsgruppen
Politiker und Sachverständige kommen in der jeweiligen Fraktionsarbeitsgruppe zusammen, lernen sich Kennen, stellen sich als Personen gegenseitig vor.
Wahl des/r Vorsitzenden der Fraktionsarbeitsgruppe (Sitzungsleitung)
Wahl des Obmanns/ der Obfrau.
Wahl des Protokollanten/ der Protokollantin.
Kurze Besprechung der inhaltlichen und machttaktischen Strategie anhand der Parteibögen.
Strategische Verteilung der Politiker auf die thematischen Arbeitgruppen (Sachverständige nehmen an ihrem Sachgebiet teil).
Definieren und Aufteilen der Rechercheaufträge.
Arbeitsmaterialien:
Anweisung für die 1. Fraktionsarbeitsgruppensitzung
Tischschilder: Fraktionsarbeitsgruppen
Türschild: Fraktionsarbeitsgruppen
Rollenanweisung Obmann/Obfrau
Recherche (75 Minuten) Uhrzeit:
Akteure: Alle Spieler
Recherche der Fragen, die sich aus der eigenen Rolle ergeben.
Recherche der Aufträge aus der 1. Fraktionsarbeitsgruppensitzung.
Mittagspause
1. Sitzung der thematischen Arbeitsgruppen (60 Minuten) Uhrzeit:
Akteure: Alle Spieler
Kennen lernen, gegenseitige Vorstellung
Wahl eines Moderators/ einer Moderatorin.
Wahl eines Protokollanten/ einer Protokollantin.
Alle berichten über die Ergebnisse ihrer Recherche.
Beratung und Zusammenfassen der Informationen: Zusammenstellung des Pro und Contra.
Abgabe der 1. Stellungnahme jeweils in Kopie an die Spielleitung und an die/den Vorsitzende/n der Gesamtenquete.
Arbeitsmaterialien:
Tischschilder: thematische Arbeitsgruppen
Türschild: thematische Arbeitsgruppen
Anweisung für 1. Sitzung der thematischen Arbeitsgruppen
1. Stellungnahme der thematischen Arbeitsgruppen
2. Spieltag
Kopieren und Austeilen der Papiere (5 Minuten) Uhrzeit:
Akteur: Vorsitzende/r der Enquete
Die Fraktionsarbeitsgruppen treffen zur 2. Sitzung zusammen.
Der/die Vorsitzende/r der Gesamtenquete verteilt an die Fraktionsarbeitsgruppen je ein Exemplar der Papiere aus jeder thematischen Arbeitsgruppe. Jede Fraktionsgruppe hat somit 4 Kopien der „1. Stellungnahmen der thematischen AGs“ vorliegen.
Diskussion der Vorlage aus den thematischen Arbeitsgruppen
Welche Fragen sind noch offen?
Was überzeugt bzw. überzeugt nicht?
Welche Einwände bestehen?
Kann das vor den Wählern vertreten werden?
Kann die Partei damit leben?
Formulieren einer vorläufigen Empfehlung für die Gesamtenquete-Kommission (vor dem Hintergrund des Parteiprogramms und der Vorlage der thematischen Arbeitsgruppen) Diese Empfehlung geht jeweils in einer Kopie an den Obmann/die Obfrau der Fraktion, den Vorsitzenden der Gesamtenquete und an die Spielleitung.
Formulierung eines mündlichen Statements für die Gesamtenquetesitzung. Dieses Statement geht jeweils in einer Kopie an den Obmann/die Obfrau der Fraktionsarbeitsgruppe, an den Vorsitzenden der Gesamtenquete und an die Spielleitung.
Formulieren von Rückfragen an die thematischen Arbeitsgruppen
Weitere strategische Überlegungen: Wo können Kompromisse geschlossen werden?
Arbeitsmaterialien:
Anweisung für 2. Fraktionsarbeitsgruppensitzung
Vorläufige Empfehlung der Fraktionsarbeitsgruppe
Mündliches Statement der Fraktionsarbeitsgruppe
1. Sitzung der Gesamtenquete (60 Minuten) Uhrzeit:
Akteure: Alle Spieler Aussprache in der Gesamtenquete: Die Sprecher der Fraktionsarbeitsgruppen verlesen die mündlichen Statements ihrer Fraktionsarbeitsgruppen (max. 5 Minuten). Diskussionsrunde in der Enquete zu den vorläufigen Empfehlungen.
Sollten die Redezeiten überschritten werden, muss der/die Vorsitzende rigoros eingreifen.
1. Sitzung des Obleutegremiums (30 Minuten) Uhrzeit:
Akteure: Alle Obleute (alle anderen Spieler haben Pause)
Kennen lernen. Gegenseitige Vorstellung. Festhalten der Gemeinsamkeiten. Festhalten der gravierenden und geringen Differenzen der Positionen der Fraktionsarbeitsgruppen.
Abgabe des Ergebnisprotokolls als Kopie an den Vorsitzenden der Gesamtenquete und an die Spielleitung
Arbeitsmaterialien:
Türschild: Obleutegremium
Anweisung für 1. Sitzung des Obleutegremiums
Ergebnisprotokoll des Obleutegremiums
Mittagspause
2. Sitzung der thematischen Arbeitsgruppen und Recherche (105 Minuten) Uhrzeit:
Akteure: Alle Spieler
Sammeln der Nachfragen und Einwände aus den Fraktionsarbeitsgruppen.
Formulieren und Verteilen der Rechercheaufträge.
Recherche und Beantworten der Fragen und Einwände.
Ergänzungen/Nachbesserungen der ersten Stellungnahmen auf der neuen Grundlage.
Erstellen einer 2. differenzierten Stellungnahme. Diese geht jeweils als Kopie an die Vorsitzenden der Fraktionsarbeitsgruppen und an die Spielleitung
Arbeitsmaterialien:
Anweisungen für 2. Sitzung der thematischen Arbeitsgruppen
2. Stellungnahme der thematischen Arbeitsgruppen
3. Spieltag
3. Sitzung der Fraktionsarbeitsgruppen (45 Minuten) Uhrzeit:
Akteure: Alle Spieler
Diskussion der neuen Stellungnahmen der thematischen Arbeitsgruppen (wurden die Fragen beantwortet und Einwände ausgeräumt?).
Verfassen einer endgültigen Empfehlung für die Gesamtkommission, inklusive Begründungen, die die Ergebnisse der thematischen Arbeitsgruppen aufgreifen. Diese geht jeweils als Kopie an die Obleute, an den Vorsitzenden der Gesamtenquete und an die Spielleitung.
Arbeitsmaterialien:
Anweisung für die 3. Fraktionsarbeitsgruppensitzung
Empfehlung der Fraktionsarbeitsgruppen
2. Sitzung des Obleutegremiums (45 Minuten) Uhrzeit:
Akteure: Alle Obleute (alle anderen Spieler haben Pause)
Beratung über die Empfehlungen der Fraktionsarbeitsgruppen. Diskussion über die Art der Beschlussfassung: Sind Minderheitenvoten möglich? Wo können strategische Bündnisse geschlossen werden?
Erarbeiten von strategischen Vorschlägen für die 2. Sitzung der Gesamtenquete. Diese Strategie geht in 1 Kopie an den Vorsitzenden der Gesamtenquete und in 1 Kopie an die Spielleitung.
Arbeitsmaterialien:
Anweisung für die 2. Sitzung des Obleutegremiums
Strategie des Obleutegremiums
2. Sitzung der Gesamtenquete (100 Minuten) Uhrzeit:
Akteure: Alle Spieler
Wahl des Protokollanten / der Protokollantin
Die Obleute berichten darüber, welche strategischen Vereinbarungen sie getroffen haben. Kurze Aussprache hierüber.
Die Gesamtenquetekommission stimmt darüber ab, ob sie diese neuen Vereinbarungen übernehmen will. Je nach Ergebnis müssen neue Vorschläge zum Vorgehen gemacht werden.
Die inhaltlichen Empfehlungen der Fraktionsarbeitsgruppen werden vorgetragen. Letzte Aussprache hierüber.
Abstimmung über die Empfehlung der Gesamtenquete-Kommission.
Arbeitsmaterialien:
Empfehlung der Enquetekommission
Übergabe der Empfehlung (5 Minuten) Uhrzeit:
Akteure: Vorsitzende/r der Gesamt-Enquete Protokollant/in
Erstellung der schriftlichen Empfehlung der Enquetekommisssion
Feierliche Übergabe an den/die Bundestagspräsident/in (=Spielleitung) gegebenenfalls mit Fototermin
Arbeitsmaterialien: Digitalkamera
Mittagspause
Einleitung Auswertephase (15 Minuten) Uhrzeit:
Die Spielleitung entlässt die Spieler aus ihren Rollen
In wie weit konnten Sie Ihre Rolle ausfüllen und ihre Argumente/Standpunkte vertreten?
Sind Sie während des Spiels innerhalb Ihrer Rolle in einen Gewissenskonflikt geraten? Wenn ja, inwiefern?
Auswertung in Fraktionsarbeitsgruppen (45 Minuten) Uhrzeit:
Akteure: Alle Spieler
Die Schüler werten in den Fraktionsarbeitsgruppen, an denen auch die Sachverständigen teilnehmen, ihre Eindrücke in Bezug auf das gesamte Planspiel, das Arbeiten in den Fraktionsarbeitsgruppen und ihre Rollen aus, und dokumentieren die Ergebnisse auf Flipcharts/Postern.
Arbeitsmaterialien:
Auswertungsbogen
Flipcharts/Poster
Farbige dicke Filzstifte
Gesamtauswertung (55 Minuten) Uhrzeit:
Akteur: Spielleitung
Analyse der Flipcharts/Poster, dabei Berücksichtigung von Besonderheiten des Spiels.
Bezug zur Realität herstellen.
Zum Schluss (5 Minuten) Uhrzeit:
Alle Spieler: Evaluationsbogen zur Verbesserung des Planspiels für die Projektgruppe ausfüllen, ggfls. Verbesserungsvorschläge für das Planspiel notieren (bitte an das Zellux-Team senden).